Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
von Kevin Frick, Einzelunternehmer [Kevin Matthias Frick - c/o flexdienst – #20910 Kurt-Schumacher-Straße 76 67663 Kaiserslautern Deutschland] – nachfolgend „Anbieter“ – für sämtliche Coaching-, Beratungs- und begleitende Dienstleistungen.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen dem Anbieter und seinen Kunden (nachfolgend „Kunde“), die Coaching-, Beratungs-, Analyse- oder sonstige Dienstleistungen des Anbieters zum Gegenstand haben.
Sie gelten unabhängig davon, ob die Leistungen in Präsenz, online oder in sonstiger Form erbracht werden.
§ 1 Geltungsbereich, Vertragsschluss
1.1 Geltungsbereich
Diese AGB gelten für sämtliche Leistungen von Kevin Frick, insbesondere für:
Einzelgespräche (60 Minuten)
Paargespräche (90 Minuten)
Coaching-Pakete (z. B. 6 oder 12 Sitzungen)
Akutgespräche
Online-Sessions
Analyse- und Reflexionsinstrumente (z. B. Stressmuster-Test, Prägungsstraße, Konfliktprofil)
digitale Inhalte, Tests, Arbeitsmaterialien, Workbooks, Unterlagen, Vorbereitungsaufgaben
sowie sonstige Beratungs- und Coachingangebote
Abweichende oder entgegenstehende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
1.2 Vertragsschluss
Der Vertrag kommt zustande durch:
schriftliche Vereinbarung,
Terminbestätigung per E-Mail,
oder ausdrückliche Buchung einer Coaching-Leistung (z. B. über ein Terminbuchungssystem oder schriftliche Beauftragung).
Die Bestätigung des Vertragsschlusses erfolgt in Textform (z. B. per E-Mail).
§ 2 Coaching-Leistungen und Leistungsumfang
2.1 Dienstleistungsangebot
Der Anbieter bietet Kommunikations- und Beziehungscoaching an, insbesondere:
Persönliche Kennenlerngespräche
Einzelgespräche (60 Minuten)
Paargespräche (90 Minuten)
Coaching-Pakete (z. B. 6 oder 12 Sitzungen)
Akutgespräche (kurzfristig priorisierte Einzelsitzungen)
Analyse- und Reflexionsinstrumente (z. B. Stressmuster-Test, Prägungsstraße, Konfliktprofil)
Die konkrete Ausgestaltung der Zusammenarbeit erfolgt individuell und wird zwischen Anbieter und Kunde abgestimmt.
Coaching ist keine Psychotherapie, keine Heilbehandlung und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.
Die Buchung einzelner Sitzungen oder Coaching-Pakete begründet kein dauerhaftes Betreuungsverhältnis. Ein Anspruch auf eine fortlaufende Begleitung über die jeweils gebuchte Leistung hinaus besteht nicht.
2.2 Leistungsbeschreibung und Anpassung
Der Ablauf, Umfang und die Zielsetzung des Coachings werden individuell abgestimmt.
Der Anbieter behält sich vor, Methoden oder Vorgehensweisen anzupassen, sofern dies dem Coaching-Ziel dient.
Bei Coaching-Paketen wird kein bestimmter Erfolg geschuldet, sondern die professionelle Begleitung im vereinbarten Umfang.
2.3 Keine Erfolgsgewährleistung
Der Anbieter übernimmt keine Garantie oder Gewährleistung für das Erreichen bestimmter Ergebnisse.
Coaching stellt eine Dienstleistung dar. Der Erfolg hängt maßgeblich von der aktiven Mitwirkung, Offenheit und Umsetzung durch den Kunden ab.
2.4 Eigenverantwortung des Kunden
Der Kunde erkennt an, dass die Teilnahme am Coaching eigenverantwortlich erfolgt.
Sämtliche persönlichen, zwischenmenschlichen, beruflichen oder wirtschaftlichen Entscheidungen trifft der Kunde eigenständig.
Der Anbieter haftet nicht für Entscheidungen, Handlungen oder Unterlassungen des Kunden, die dieser aufgrund des Coachings trifft.
2.5 Haftungsausschluss für digitale und Online-Angebote
Bei Online-Coachings übernimmt der Anbieter keine Haftung für:
technische Störungen
Verbindungsabbrüche
Ausfälle von Videokonferenzsystemen
Datenübertragungsprobleme
sofern diese außerhalb seines Einflussbereichs liegen.
Der Kunde ist für eine stabile Internetverbindung sowie geeignete technische Ausstattung selbst verantwortlich.
§ 3 Stornierung und Widerrufsrecht
3.1 Widerrufsrecht für Verbraucher
Sofern der Kunde Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist und der Vertrag ausschließlich unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln (z. B. Website, E-Mail, Videocall) geschlossen wurde, steht ihm ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu.
Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Der Widerruf ist in Textform (z. B. per E-Mail) gegenüber dem Anbieter zu erklären. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung.
Im Falle eines wirksamen Widerrufs werden bereits geleistete Zahlungen unverzüglich, spätestens binnen 14 Tagen nach Zugang der Widerrufserklärung, zurückerstattet.
3.2 Vorzeitiger Beginn der Dienstleistung und Erlöschen des Widerrufsrechts
Wünscht der Kunde ausdrücklich, dass die Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt (z. B. bei kurzfristig vereinbarten Terminen), erklärt er zugleich:
dass er verlangt, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt, und
dass ihm bekannt ist, dass sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung erlischt.
Wird die Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen und innerhalb dieser widerrufen, ist der Kunde verpflichtet, Wertersatz für die bis dahin erbrachte Leistung zu leisten (§ 357 Abs. 8 BGB).
3.3 Stornierung einzelner Termine
Unabhängig vom gesetzlichen Widerrufsrecht gelten für vereinbarte Coaching-Termine folgende Stornierungsbedingungen:
Bis 7 Tage vor dem vereinbarten Termin: kostenfreie Stornierung
6 bis 3 Tage vor dem Termin: 50 % des vereinbarten Honorars
Weniger als 48 Stunden vor dem Termin oder bei Nichterscheinen: 100 % des Honorars
Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Zugangs der Stornierung.
Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
3.4 Terminverschiebung
Eine einmalige Terminverschiebung ist bis spätestens 48 Stunden vor dem Termin kostenfrei möglich, sofern ein Ersatztermin innerhalb eines angemessenen Zeitraums vereinbart wird.
Diese Regelung gilt sowohl für Einzeltermine als auch für Termine innerhalb eines gebuchten Coaching-Pakets.
3.5 Paketbuchungen und längerfristige Begleitungen
Bei Buchung eines Coaching-Pakets (z. B. 6 oder 12 Sitzungen) gilt:
Die vereinbarte Gesamtvergütung ist vor Beginn der ersten Sitzung fällig, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Paketleistungen sind innerhalb von 6 Monaten ab der ersten Sitzung in Anspruch zu nehmen, sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wurde.
Nicht in Anspruch genommene Sitzungen verfallen nach Ablauf dieser Frist, sofern keine abweichende Vereinbarung besteht.
Eine anteilige Rückerstattung bereits gezahlter Paketleistungen erfolgt nicht, sofern kein gesetzliches Widerrufsrecht greift.
Das gesetzliche Widerrufsrecht bleibt hiervon unberührt.
§ 4 Vergütung und Zahlungsbedingungen
4.1 Vergütung und Fälligkeit
Die Vergütung richtet sich nach der jeweils zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Preisliste oder der individuell getroffenen Vereinbarung zwischen Anbieter und Kunde.
Die angebotenen Leistungen umfassen insbesondere:
Einzelgespräche (60 Minuten)
Paargespräche (90 Minuten)
Akutgespräche (60 Minuten)
Coaching-Pakete (z. B. 6 oder 12 Sitzungen)
Sofern nichts anderes vereinbart ist, ist die Vergütung innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zur Zahlung fällig.
Bei Einzel- oder Paargesprächen kann der Anbieter verlangen, dass die Vergütung vor dem Termin vollständig entrichtet wird.
Bei Paketbuchungen ist die vollständige Vergütung vor Beginn der ersten Sitzung fällig, sofern keine abweichende Zahlungsvereinbarung (z. B. Ratenzahlung) schriftlich getroffen wurde.
Etwaige Preisvorteile bei Paketbuchungen stellen eine freiwillige Preisgestaltung dar und begründen keinen Anspruch auf zukünftige Rabatte.
4.2 Zahlungsverzug
Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Verzugsregelungen.
Der Anbieter ist berechtigt:
Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe gemäß § 288 BGB zu berechnen
angemessene Mahnkosten geltend zu machen
die Leistungserbringung bis zur vollständigen Begleichung offener Forderungen auszusetzen
4.3 Vorzeitige Beendigung
Wird ein Coaching-Paket nach Beginn der Leistungserbringung vom Kunden vorzeitig beendet, besteht kein Anspruch auf Rückerstattung bereits gezahlter Beträge für bereits erbrachte Leistungen.
Nicht in Anspruch genommene Leistungen können nur erstattet werden, sofern:
dies ausdrücklich vertraglich vereinbart wurde, oder
gesetzliche Regelungen dem nicht entgegenstehen.
Eine einvernehmliche individuelle Lösung bleibt jederzeit möglich.
§ 5 Gesundheitliche Voraussetzungen und Haftungsausschluss
5.1 Gesundheitliche Eignung
Der Kunde bestätigt, dass er körperlich und geistig in der Lage ist, an den Coaching-Sitzungen teilzunehmen. Der Anbieter ist nicht verantwortlich für gesundheitliche Beeinträchtigungen, die auf Vorerkrankungen oder unzureichende Mitteilungen des Kunden zurückzuführen sind.
5.2 Haftungsausschluss für psychische oder körperliche Schäden
Der Anbieter übernimmt keine Haftung für psychische, emotionale oder körperliche Schäden, die während oder nach dem Coaching auftreten könnten. Der Kunde ist angehalten, eine professionelle Beratung oder ärztliche Meinung einzuholen, bevor er die im Coaching besprochenen Schritte umsetzt.
5.3 Schadenminderungspflicht des Kunden
Der Kunde verpflichtet sich, bei etwaigen Anzeichen von gesundheitlichen Beschwerden sofort medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen und den Anbieter unverzüglich darüber zu informieren.
§ 6 Pflichten des Kunden zur Mitwirkung
6.1 Aktive Mitwirkung
Der Kunde verpflichtet sich, aktiv und eigenverantwortlich am Coaching-Prozess mitzuwirken.
Hierzu gehört insbesondere die:
gewissenhafte Teilnahme an vereinbarten Sitzungen
Bearbeitung von Aufgaben, Tests und Reflexionsmaterialien
offene Kommunikation relevanter Sachverhalte
Ohne angemessene Mitwirkung kann der Coaching-Prozess nicht erfolgreich gestaltet werden.
6.2 Wahrheitsgemäße Angaben
Der Kunde verpflichtet sich, alle im Coaching gemachten Angaben nach bestem Wissen wahrheitsgemäß und vollständig zu machen.
Unvollständige oder unzutreffende Angaben können den Coaching-Prozess beeinträchtigen und liegen im Verantwortungsbereich des Kunden.
6.3 Eigenverantwortung für Entscheidungen
Der Kunde trifft sämtliche persönlichen, beruflichen, wirtschaftlichen oder zwischenmenschlichen Entscheidungen eigenverantwortlich.
Die im Coaching vermittelten Impulse stellen Entscheidungshilfen dar, begründen jedoch keine Handlungspflicht.
6.4 Gesundheitsbezogene Verantwortung
Der Kunde bestätigt, dass er eigenverantwortlich prüft, ob gesundheitliche oder psychische Einschränkungen vorliegen, die einer Teilnahme am Coaching entgegenstehen.
Bei bestehenden psychischen Erkrankungen oder erheblichen Belastungen ist der Kunde verpflichtet, eigenständig fachärztliche oder psychotherapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
6.5 Mitwirkungspflicht bei Paarsettings
Bei Paarcoachings tragen beide teilnehmenden Personen gleichermaßen Verantwortung für ihre Mitwirkung am Coaching-Prozess.
Erscheint eine Partei nicht zum vereinbarten Termin, gilt die Sitzung als durchgeführt, sofern keine rechtzeitige Stornierung gemäß § 3 erfolgt ist.
§ 7 Haftungsbegrenzung und Freistellung
7.1 Grundsatz der Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt:
bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,
bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit,
nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes,
sowie in allen Fällen, in denen eine gesetzliche Haftung zwingend vorgeschrieben ist.
7.2 Haftung bei einfacher Fahrlässigkeit
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur:
bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (sog. Kardinalpflicht), also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Eine weitergehende Haftung für einfache Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen.
7.3 Haftungsausschluss für Erfolg und Umsetzung
Coaching ist eine Dienstleistung, keine Heilbehandlung oder Therapie. Der Anbieter schuldet keinen bestimmten Erfolg. Der Kunde ist für die Umsetzung der im Coaching besprochenen Inhalte, Impulse und Entscheidungen vollständig selbst verantwortlich.
Der Anbieter haftet nicht für:
wirtschaftliche, persönliche oder zwischenmenschliche Entscheidungen des Kunden
unterlassene Umsetzungen
Fehlinterpretationen von Coaching-Inhalten
mittelbare Schäden oder Folgeschäden
Der Anbieter haftet nicht für das Fortbestehen, die Veränderung oder das Scheitern einer partnerschaftlichen Beziehung. Entscheidungen hinsichtlich Trennung, Fortführung oder Neugestaltung einer Beziehung treffen die Beteiligten eigenverantwortlich.
7.4 Keine medizinische oder psychotherapeutische Leistung
Die Coaching-Leistungen stellen keine medizinische, psychotherapeutische oder heilkundliche Behandlung dar. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für gesundheitliche, psychische oder emotionale Beeinträchtigungen, die während oder nach dem Coaching auftreten, sofern diese nicht auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen. Der Kunde verpflichtet sich, bei bestehenden psychischen oder körperlichen Erkrankungen eigenverantwortlich fachärztliche oder therapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
7.5 Haftung bei Online-Coachings
Der Anbieter haftet nicht für:
technische Störungen
Verbindungsabbrüche
Ausfälle von Videokonferenzsystemen
Datenübertragungsprobleme
sofern diese außerhalb seines Einflussbereichs liegen.
Der Kunde ist für die technische Ausstattung und stabile Internetverbindung selbst verantwortlich.
7.6 Haftungshöchstgrenze
Soweit eine Haftung nach Maßgabe dieser AGB begründet ist und nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht, ist die Haftung auf die Höhe der vertraglich vereinbarten Vergütung für die jeweilige Leistung begrenzt.
7.7 Freistellung bei missbräuchlicher Verwendung
Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die daraus resultieren, dass der Kunde Inhalte, Materialien oder Impulse aus dem Coaching unzulässig oder zweckentfremdet verwendet. Dies gilt nicht bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung des Anbieters.
§ 8 Datenschutz und Vertraulichkeit
8.1 Verarbeitung personenbezogener Daten
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).
Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich zur:
Durchführung des Coaching-Vertrags
Terminorganisation
Rechnungsstellung
Dokumentation des Coaching-Prozesses
Qualitätssicherung
sowie zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung) sowie ggf. Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (gesetzliche Verpflichtungen).
8.2 Art der verarbeiteten Daten
Im Rahmen des Coachings können insbesondere folgende Daten verarbeitet werden:
Stammdaten (Name, Anschrift, Kontaktdaten)
Vertrags- und Zahlungsdaten
Termin- und Kommunikationsdaten
Coaching-Dokumentationen
Ergebnisse aus Fragebögen, Reflexionsaufgaben, Stressmustertests und biografischen Arbeitsunterlagen
Die Verarbeitung sensibler personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich im Rahmen der freiwilligen Mitteilung durch den Kunden und nur zur Durchführung des Coaching-Vertrags.
8.3 Vertraulichkeit
Der Anbieter verpflichtet sich zur strikten Vertraulichkeit über sämtliche im Coaching offengelegten Inhalte.
Coaching-Inhalte, persönliche Informationen, Testergebnisse sowie biografische Unterlagen werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn:
der Kunde hat ausdrücklich eingewilligt
es besteht eine gesetzliche Verpflichtung
oder es ist zur Durchsetzung berechtigter Ansprüche erforderlich
8.4 Speicherdauer
Personenbezogene Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies:
zur Durchführung des Vertrags erforderlich ist
zur Wahrung berechtigter Interessen (z. B. Dokumentations- und Nachweiszwecke) erforderlich ist
oder gesetzliche Aufbewahrungsfristen bestehen
Rechnungsrelevante Unterlagen werden gemäß § 147 AO und § 257 HGB für 10 Jahre aufbewahrt.
Coaching-bezogene Dokumentationen können aus Gründen der fachlichen Dokumentation, Qualitätssicherung sowie zur möglichen späteren Fortführung der Zusammenarbeit gespeichert werden, sofern keine gesetzlichen Löschpflichten entgegenstehen.
Der Kunde kann jederzeit die Löschung seiner personenbezogenen Daten verlangen, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten oder berechtigten Interessen des Anbieters entgegenstehen (Art. 17 DSGVO).
8.5 Datensicherheit
Der Anbieter trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen gemäß Art. 32 DSGVO, um personenbezogene Daten vor Verlust, Manipulation oder unbefugtem Zugriff zu schützen.
Online-Coachings erfolgen über gängige Videokonferenzsysteme. Der Kunde ist darüber informiert, dass bei der Nutzung externer Anbieter deren Datenschutzbestimmungen gelten.
8.6 Rechte des Kunden
Der Kunde hat jederzeit das Recht auf:
Auskunft (Art. 15 DSGVO)
Berichtigung (Art. 16 DSGVO)
Löschung (Art. 17 DSGVO)
Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)
Widerspruch gegen die Verarbeitung (Art. 21 DSGVO)
Anfragen sind an die im Impressum genannte Kontaktadresse zu richten.
8.7 Keine automatische Entscheidungsfindung
Eine automatisierte Entscheidungsfindung oder ein Profiling im Sinne von Art. 22 DSGVO findet nicht statt.
§ 9 Urheberrechte an Coaching-Materialien
9.1 Schutz der Inhalte
Sämtliche im Rahmen des Coachings zur Verfügung gestellten Inhalte, Unterlagen, Arbeitsmaterialien, Tests, Konzepte, Methoden, Präsentationen, digitalen Dokumente sowie sonstige Materialien sind urheberrechtlich geschützt.
Dies gilt unabhängig davon, ob die Inhalte in gedruckter, digitaler oder mündlicher Form bereitgestellt werden.
9.2 Einfache, nicht übertragbare Nutzungsrechte
Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht an den bereitgestellten Materialien ausschließlich zum eigenen, privaten Gebrauch im Rahmen des Coachings.
Eine darüber hinausgehende Nutzung ist nicht gestattet.
9.3 Unzulässige Nutzung
Insbesondere ist dem Kunden untersagt:
die Materialien zu vervielfältigen oder zu verbreiten
sie öffentlich zugänglich zu machen
sie an Dritte weiterzugeben
sie in eigenen Beratungs-, Coaching- oder Trainingsangeboten zu verwenden
sie zu bearbeiten, umzuschreiben oder als eigene Konzepte darzustellen
sie ganz oder teilweise kommerziell zu nutzen
9.4 Aufzeichnungen von Sitzungen
Audio- oder Videoaufzeichnungen von Coaching-Sitzungen sind nur mit ausdrücklicher vorheriger Zustimmung des Anbieters zulässig.
Eine Weitergabe oder Veröffentlichung solcher Aufzeichnungen ist unzulässig.
9.5 Vertragsverletzung
Bei schuldhaften Verstößen gegen diese Nutzungsregelungen behält sich der Anbieter vor, Schadensersatzansprüche geltend zu machen.
§ 10 Außergerichtliche Streitbeilegung
10.1 Vorrang außergerichtlicher Einigung
Im Falle von Meinungsverschiedenheiten oder Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Coaching-Vertrag verpflichten sich beide Parteien, zunächst eine außergerichtliche Lösung anzustreben.
Hierzu soll vor Einleitung gerichtlicher Schritte ein persönliches Klärungsgespräch oder – sofern erforderlich – ein Mediationsverfahren durchgeführt werden.
10.2 Mediation
Die Parteien erklären sich bereit, im Streitfall eine einvernehmliche Mediation durch einen unabhängigen, neutralen Mediator in Anspruch zu nehmen.
Die Kosten einer Mediation tragen die Parteien jeweils zur Hälfte, sofern nichts anderes vereinbart wird.
10.3 Frist
Kommt innerhalb von 30 Tagen nach schriftlicher Anzeige der Streitigkeit keine außergerichtliche Einigung zustande, steht beiden Parteien der Rechtsweg offen.
10.4 Verbraucherschlichtung
Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 11 Gerichtsstand und Erfüllungsort
11.1 Gerichtsstand
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters.
Dasselbe gilt, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat oder seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt nach Vertragsschluss ins Ausland verlegt.
Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.
11.2 Erfüllungsort
Erfüllungsort für alle Leistungen aus diesem Vertragsverhältnis ist der Sitz des Anbieters, soweit gesetzlich zulässig.
§ 12 Schlussbestimmungen
12.1 Anwendbares Recht
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
Handelt es sich beim Kunden um einen Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen Staat, bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften dieses Staates unberührt.
12.2 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gilt eine solche Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Bestimmung am nächsten kommt.
Stand: April 2026